Nationalpark Hohe Tauern und Großglockner entdecken

Kaum eine Autostunde entfernt wartet der Nationalpark Hohe Tauern mit einer Vielzahl an Naturattraktionen auf. Ein Ausflug zum Großglockner ist ebenso eindrucksvoll wie eine Wanderung durch die Raggaschlucht oder die Fahrt mit der Zahnradbahn zum höchsten Stausee der Alpen am Reisseck. Die Möglichkeiten für Wanderungen sind also vielfältig und abwechslungsreich. Die eindrucksvolle Landschaft bietet majestätische Gletscher, atemberaubende Wasserfälle und ist dabei Lebensraum für viele Tierarten. Doch welche Routen eignen sich für erste Erkundungstouren durch den Nationalpark? Wir haben uns das einmal näher angesehen.

Der Großglockner zum Greifen nah

Der Nationalpark Hohe Tauern ist das Dach Österreich, denn der Großglockner ist mit 3.798 m der höchste Berg im Land. Das Ködnitztal bietet hierzu einen geeigneten Ausgangspunkt für Wanderungen oder Besteigungen des Großglockners. Mit etwas Glück lassen sich Steinböcke, Gämsen, Murmeltiere und Steinadler erspähen und fotografieren. Wer mehr über die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt erfahren möchte, macht sich am besten auf zum Besucherzentrum Glocknerwinkel. Von hier aus starten viele Touren wie beispielsweise der familienfreundliche Wanderweg zur Lucknerhütte.

Rundwanderung durch die Raggaschlucht

Im Nationalpark Hohe Tauern ist die imposante Raggaschlucht ein echtes Highlight. Über eine eindrucksvolle Steganlage wandern Besucher durch die imposante Naturschlucht. Der Raggabach ist dabei so laut, dass Wanderer ist eigenes Wort nicht mehr verstehen. An manchen Stellen ist die Raggaschlucht so eng, dass der Himmel nicht mehr zu sehen ist. Der einfache Schwierigkeitsgrad macht es auch Anfänger leicht, die Raggaschlucht zu erleben. Auf 3,4 km Länge lässt sich der Rundgang in ungefähr eineinhalb Stunden bewältigen.

Ein Urwald im Nationalpark Hohe Tauern

Mitten im Nationalpark Hohe Tauern befinden sich naturbelassene Wälder mit hundert Jahre alten Fichten, Lärchen und Zirben. Das ist auch das Zuhause von Grasfröschen, Spechten und Käuzen. Eine zweistündige Wanderung führt über 80 verschiedene Tümpel, Seen und Moore. Das einzige Hochmoor der Alpen bietet hierzu eine außergewöhnliche Pflanzenwelt und größtenteils geschützte Tierarten. Von Sommer bis Herbst ist der Rauriser Urwald zu erleben. Der Ausgangspunkt ist der Parkplatz Lenzanger in Wörth.