Halloween wird nicht nur in Amerika zelebriert, auch im Drautal wird gefeiert!

Trotz anfänglich großer Kritik hat sich Halloween in Österreich fest verankert. Der 31. Oktober ist bei vielen Österreicherinnen und Österreichern ein rot markierter Tag im Kalender. Vor allem Kinder fiebern der Nacht auf den 1. November freudig entgegen. Im heutigen Blogartikel möchten wir ein paar Eckdaten zu dem schaurigen Fest geben. Außerdem gibt es ein leckeres Rezept unseres Juniorchefs Martin zum Nachkochen. Viel Spaß!

Kürbisse leiten das Fest ein

Die in den USA entsprungenen Feierlichkeiten rund um Halloween haben sich auch in Mitteleuropa durchgesetzt – dies lässt sich in den heimischen Supermärkten erkennen. Schokonikoläuse und -krampusse beherrschen Anfang Oktober noch nicht die Szenerie. Stattdessen lassen sich Kürbisse an allen Ecken und Enden finden. Kinder kostümieren sich und ziehen von Haus zu Haus. Süßigkeiten werden scherzhaft mit den Worten: „Süßes, sonst gibt’s Saures“ erpresst.

Doch wo liegen die Ursprünge dieser schaurigen Nacht? Die ältesten Wurzeln finden sich bei den schottisch- und irisch-keltischen Druiden. Laut ihnen war es der Tag der Ernte und die Nacht, in der die Erde am nächsten bei der Welt der Geister war. Die verirrten Seelen sollten mit einem Festmahl besänftigt werden. Heutzutage nehmen Kinder die Rolle dieser Geister ein. Gewänder, die Gespenstern, Hexen, Gnomen, Zwergen, Dämonen, Teufeln, Skeletten, Fledermäusen und anderen Fabelwesen ähneln, sollen dies verkörpern.

Herkunft des Namens

Der Name Halloween hat wiederum mit dem 1. November, der uns als Allerheiligentag bekannt ist, zu tun. Dieser heißt im Englischen „All Saints Day“ oder „All Hallows“. Der Abend davor wird daher „All Hallows Eve“ genannt – verkürzt ausgesprochen „Halloween“. Die Nacht auf den 1. November soll übrigens sehr gut für Weissagungen geeignet sein. Beliebt sind vor allem Prophezeiungen zu Reichtum und privatem Glück. In Speisen werden Münzen, Ringe oder Fingerhüte versteckt. Der Finder wird zu Dagobert Duck, segelt in den Hafen der Ehe oder ist dazu verdammt sein Leben lang allein zu bleiben.

Rezepttipp für gelungene Kürbiscremesuppe

  • ½ kg Kürbis (Hokkaido, Muskatkürbis, usw.)
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • neutrales Öl oder Butter
  • 600 ml Gemüse- oder Hühnersuppe
  • Salz, Pfeffer
  • Muskatnuss
  • Kürbiskernöl
  • Kürbiskerne

Alternative: Unsere Sunshine-Küche probieren :-)!

Optional: Banane und Sahne

Den Kürbis in Würfel schneiden. Sollte es bei dem Kürbis um einen Hokkaido handeln, so muss dieser im Vorhinein nicht geschält werden. Zwiebeln und Knoblauch fein haken. Anschließend Zwiebel, Knoblauch und den gewürfelten Kürbis in einem Esslöffel Öl anschwitzen. Daraufhin mit Salz und Pfeffer würzen und mit Fond aufgießen. Weichkochen lassen, mixen und falls notwendig noch nachwürzen. Mit Kernöl und Kürbiskernen garnieren und den Gästen servieren. So steht einer gelungenen Halloweenparty nichts mehr im Weg!